Preis und Preisträger

Mit der Verleihung des Avicenna-Preises soll eine Wiederannäherung der Kulturkreise sowie ein Abbau stereotyper Frontstellungen und Barrieren gefördert werden. Mit dem Avicenna-Preis werden Personen, Institutionen oder Projekte ausgezeichnet, denen es heute gelingt, geistig-soziale Brücken zu schlagen, indem sie zum gegenseitigen Verständnis zwischen Orient und Okzident oder zum friedlichen und toleranten Zusammenleben zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft in herausragender Weise beitragen.

Der mit bis zu 100.000 Euro aus Spendengeldern dotierte Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist grundsätzlich teilbar. Die Teilung des Preises in je eine Preisträgerin/einen Preisträger aus Orient und Okzident ist wünschenswert, aber nicht notwendig.

Die erste Preisverleihung fand am 10. Mai 2009 in der Frankfurter Paulskirche unter der Schirmherrschaft des hessischen Ministerpräsidenten statt. In Verbindung hiermit sollen die Idee des Avicenna-Preises und das Anliegen, Toleranz, Integration sowie interkulturelles Zusammenleben zu fördern, in der Öffentlichkeit weiter bekannt gemacht werden.

 

Der Preisträger sollte nachfolgende Kriterien erfüllen:

  • Die Leistungen der Preisträgerin/des Preisträgers sollten den Gedanken des verbindenden Brückenschlags zwischen Orient und Okzident widerspiegeln. Grundlage ist die Präambel der Satzung

  • Die Menschenrechte sind für den Avicenna-Preis e. V. und seine Preisträger von fundamentaler Bedeutung.

  • Es sollen herausragende persönliche Leistungen und/oder viel versprechende Projekte gefördert werden.

  • Personen oder Gruppen, die aufgrund ungünstigerer Arbeitsbedingungen trotz vergleichbarer Leistungen u. U. eine geringere Bekanntheit haben oder deren Initiativen sich noch in einer viel versprechenden Anfangsphase befinden, sind bei der Auswahl der KandidatInnen besonders zu berücksichtigen.

 

 

 

Person Avicenna

Preis